• Roland Fischer

    Roland Fischer

    Freiheit, Toleranz und Respekt gegenüber den Mitmenschen und der Natur
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Herzlichen Dank für die Unterstützung

Liebe Wählerinnen und Wähler

Leider hat es nicht gereicht für meine Wiederwahl in den Nationalrat. Wir Grünliberale haben im Kanton Luzern nach vier Jahren unseren Sitz wieder an die SVP verloren. Welches sind die Gründe für dieses Resultat?

Wir haben zwar mit einem Stimmenanteil von 5,8% (6,1% im Jahr 2011) nur wenig an Wählerstärke eingebüsst. Im Vergleich zum Resultat der Kantonsratswahlen im März 2015 (4,3%) konnten wir sogar wieder etwas zulegen. Wir hätten jedoch einen Wähleranteil von rund 7% gebraucht, um bei dieser Parteien- und Listenverbindungskonstellation den Sitz zu halten. Trotz eines grossen und beherzten Einsatzes von vielen aktiven Parteimitgliedern war dies leider nicht möglich. Umwelt-, Wirtschafts- und Finanzthemen standen nicht im Zentrum dieser Wahlen. Asyl- und Zuwanderungsfragen dominierten die Diskussionen und die Medienberichterstattung. Der Stimmenzuwachs der SVP, die zwar zu diesen Themen keine Lösungen präsentiert, sie aber seit Jahren bewirtschaftet, war letztendlich im Kanton Luzern zu gross. Wir haben gekämpft, aber leider verloren.

Bei den Ständeratswahlen ist das Resultat bei einer genaueren Analyse nicht überraschend. Im ersten Wahlgang ist unter anderem auch die Parteistärke entscheidend. Während sich CVP und FDP sowie SP und Grüne auf ihren Listen gegenseitig unterstützen, mussten wir allein antreten. Meine Ständeratskandidatur hat uns jedoch zumindest eine grössere Präsenz in der Öffentlichkeit gebracht und sicherlich auch dazu beigetragen, dass ich mit einem sehr guten persönlichen Ergebnis bei den Nationalratswahlen noch einige zusätzliche Stimmen für unsere Liste sammeln konnte.

Als ein Lichtblick darf das sehr gute Resultat der Jungen Grünliberalen im Kanton Luzern betrachtet werden. Mit einem Wähleranteil von 0,8 Prozent sind wir nun die stärkste Jungpartei im Kanton. Herzliche Gratulation an die Jungen für dieses hervorragende Resultat. Das sind gute Aussichten für die Zukunft unserer Partei. Für mich persönlich nehme ich vier interessante und spannende Jahre mit, in denen ich doch einiges bewegen konnte.

Ich bedanke mich bei allen Wählerinnen und Wählern und all jenen Personen, die mich in den vergangenen vier Jahren und im Wahlkampf tatkräftig unterstützt haben. Mein Dank geht aber auch an die Parteikolleginnen und –kollegen, die sich im Wahlkampf tatkräftig und mit einem grossen persönlichen Einsatz engagiert haben, sowie insbesondere an meine Familie, Freunde und Bekannte. Den Gewählten gratuliere ich herzlich und wünsche Ihnen alles Gute in den nächsten vier Jahren.